• Ralf Metzger

„Aber das ist doch nur ein Schnappschuss!“


Diesen Satz hört man so oft bei der Betrachtung eines Fotos. Doch ich möchte Schnappschüsse keinesfalls schlecht reden. Wenn wir mal schauen, was Wikipedia zu einem Schnappschuss sagt, so sind Schnappschüsse „(…) Arbeiten, die sich mit der Darstellung von Motiven ohne gesondertes vorheriges Arrangement sowie mit offensichtlicher Spontaneität auseinandersetzen. (…)“


Das bedeutet einfach nur, dass hier keine große Vorplanung erforderlich oder möglich war und das Foto einfach aus dem Moment heraus entstanden ist, wobei wir wieder beim „Hier und Jetzt“ und damit bei der Achtsamkeit wären. Jedenfalls ist ein Schnappschuss auch ein Foto und möglicherweise eine wichtige Erinnerung. Mit welchem Gerät das Foto entstanden ist („Aber das ist doch nur ein Handyfoto!“), ist aus meiner Sicht ebenso wenig wichtig, denn mein Mobiltelefon habe ich nahezu immer bei mir und die Kamera eben nicht. Hätte ich das eine oder andere Foto nicht mit dem Handy aufgenommen, hätte ich es mangels anderer Möglichkeiten gar nicht aufgenommen und die Erinnerung an den Moment wäre verloren.


Ich hatte im vergangenen Sommerurlaub zwar meine Kamera, eine Sony alpha 6000, dabei, habe sie aber in den zwei Wochen nur an zwei Stationen aus der Tasche genommen, in allen anderen Situationen habe ich das Smartphone verwendet, weil auch hier die Qualität inzwischen so großartig ist, dass es für die „Schnappschussfotografie“ keiner hochwertigen Kamera bedarf.


Wie seht Ihr das? Nutzt Ihr auch das Smartphone als inzwischen wertvolle Alternative in allen Lebenslagen oder sind für Euch nur Fotos aus der Kamera „richtige Fotos“?

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